Landesmedienanstalten begrüßen Votum
für nationale Frequenzvergabe durch EU-Ministerrat
Rundfunk darf nicht zum reinen Wirtschaftsgut reduziert
werden, sondern hat vor allem auch eine publizistische und kulturelle
Bedeutung. Deswegen begrüßen die Landesmedienanstalten in
Deutschland die gestrige einstimmige Entscheidung des
EU-Ministerrates, dass die Vergabe von Frequenzen in Zukunft nicht
zentral über Brüssel harmonisiert werden darf, sondern im
Verantwortungsbereich der Länder bleiben soll. Für den
Europabeauftragten der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten
(DLM), Wolgang Thaenert, fördert diese Entscheidung die
Weiterentwicklung des Rundfunks in Deutschland: „Ich danke der
Rundfunkkommission der Länder, die sich nachdrücklich
für die besonderes Rolle des Rundfunks stark gemacht hat. Bei
allem Verständnis für Harmonisierungsbestrebungen der EU im
Telekommunikationsbereich muss den Mitgliedsstaaten, in Deutschland
den Ländern, eine Entwicklungsoption für Rundfunk sowie
für die Breitbandversorgung des ländlichen Raumes
möglich bleiben.“
INFO: Axel Dürr,
ALM-Pressesprecher
c/o Landesanstalt für Kommunikation
Baden-Württemberg (LFK)
Fon: 0711 / 89 25
32-74

VPRT zu
DLM-Papier zur Zukunft des terrestrischen
Hörfunks:
Berlin - Der Verband Privater
Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT) begrüßt das Ziel der
Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), mit ihren
"Überlegungen zu einem Konzept für die zukünftige
Gestaltung des terrestrischen Hörfunks in Deutschland"
("Masterplan") die Gattung Radio in der digitalen
terrestrischen Verbreitung wettbewerbsfähig zu positionieren.
Grundlage für alle weiteren Schritte zur Digitalisierung
des Hörfunks sollte aus Sicht des VPRT eine verbindliche
Übersicht über die konkrete zeitliche und örtliche
Verfügbarkeit von digitalen Übertragungskapazitäten
sein. Zudem muss im Sinne der Frequenzökonomie entschieden
werden, dass der digitale Hörfunk ab sofort die modernen
Kompressionstechniken (MPEG 4) nutzt und die derzeitige
Übertragung nicht zukunftstauglicher Standards (DAB/MPEG 2)
schnellstmöglich umgestellt wird. Erst dann lassen sich in einem
analog-digital Umstiegskonzept die notwendigen weiteren Schritte zu
Sendernetzfragen, Frequenzaufteilungen und Frequenznutzungen planen.
Die Aufteilung der digitale Frequenzen im dualen
Rundfunksystem wird für die frequenzökonomische und
wirtschaftliche Digitalisierung des Hörfunks ebenfalls von
zentraler Bedeutung sein. Überlegungen zu pauschalen
Frequenzaufteilungen zu Gunsten der ARD erteilt der VPRT eine klare
Absage.
Die vollständige Stellungnahme des VPRT können
Sie auf der Website www.vprt.de unter 'Positionen/2007'
abrufen.
INFO:
Hartmut Schultz, Hartmut Schultz Kommunikation GmbH,
Tel.:
030-39880 101, Email: schultz@schultz-kommunikation.de

Auf
Wachstumskurs - Radiozentrale nimmt neue Mitarbeiter an
Bord
Berlin - Seit Jahresbeginn verantwortet
Doreen Sterz als Projektmanagerin den neu
geschaffenen Bereich Senderservices. Die 32-jährige Marketing-
und Kommunikations-Ökonomin fungiert damit als Ansprechpartnerin
für die Sender- und Mitgliedspartner der Radiozentrale. Frau
Sterz hat zuvor sechs Jahre bei der Radio Venture und
Managementgesellschaft Eurocast gearbeitet.
Zum 1. Februar
hat Grit Leithäuser die Leitung
Marketing-/Mediaservices übernommen. Sie folgt damit auf
Matthias Schneekloth, der zur Funk Kontakt Medien Service nach
Hamburg gewechselt ist. Frau Leithäuser wird den Agenturen und
Werbungtreibenden als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen.
Die 36-jährige Betriebswirtin kommt von Orkla Media Sales, wo
sie als Leiterin Sales Services tätig war. Ihr langjähriges
Radio-Know-how erwarb sie sich bei der Top Radiovermarktung in
Berlin. Hier führte sie zuletzt den Bereich Marketing- und
Media-Service.
INFO: RADIOZENTRALE
GmbH
Helmholtzstr. 9, 10587 Berlin
Fon:
030/3251216-0, Fax: 030/3251216-9
E-Mail: info@radiozentrale.de

Energy
Sachsen startet
"High-Quality-Livestream"
Leipzig - Energy
Sachsen startet als erster Freestream-Partner von Tiscali einen 128
kbit/s Windows Media Radio Live-Stream in CD-Qualität. Vorteil
der Technologie ist neben einer hohen Klangqualität, dass der
Stream nicht gesondert aufgerufen werden muss, sondern automatisch
startet und weltweit empfangbar ist. Im Fall, dass der Hörer
keinen Breitbandanschluss besitzt, wird automatisch auf den
herkömmlichen Stream umgeschaltet. Tiscali bietet diesen
High-Quality-Stream im Rahmen der Freestream-Initiative in
Deutschland an. Die Initiative bietet Privatsendern kostenfreies
Streaming im Austausch gegen Werbefläche auf den Mediaplayern
der Sender.
INFO: Volker
Schwarzenberg, Energy Sachsen
Thomasgasse 2, 04109
Leipzig
Fon: 0341-355 355 200, Fax: 0341-355 355 250

HAM
lizenziert „Radiopark“ mit 50
Hörfunkprogrammen
Hamburg - Die HAM hat der
Hamburger Radiopark GmbH & Co. KG für ihr Angebot
Radiopark die rundfunkrechtliche Zulassung erteilt. Das von
Radiopark geplante Audiobouquet soll aus 50 Programmen mit einem
breiten Spektrum unterschiedlicher Musikformate bestehen und
Abonnenten auf verschiedenen digitalen Verbreitungswegen
deutschlandweit angeboten werden. Radiopark will mit den als reine
Spartenprogramme konzipierten Kanälen die passende Musik
für viele Gelegenheiten und Stimmungen liefern. Geplant sind
auch Wortprogramme mit Hörbüchern, Hörspielen und
Comedy.
Bereits seit mehreren Jahren präsentiert Radiopark
seine Programme erfolg–reich unter anderem auf
Kreuzfahrtschiffen und in Hotels. Zum Betrieb der neuen
Radioplattform will Radiopark die Radioland Radiobetriebsgesellschaft
mbH & Co. KG mit Sitz in Hamburg gründen.
Hauptgesellschafter der Radiopark GmbH & Co. KG ist Arndt-Helge
Grap.
INFO:
Gabriela Zeising, Sekretariat Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Hamburgische Anstalt für neue
Medien
Kleine Johannisstraße 10,
20457 Hamburg
Fon: 040-369005-10,
Fax: 040-369005-55
E-Mail:
mailbox@ham-online.de

Voraussetzungen für mobiles Fernsehen (DVB-H)
in Thüringen geschaffen
Erfuhrt - Die
Versammlung stellte die Weichen für die Einführung des
mobilen Fernsehens (Handy-TV) nach dem DVB-H-Standard in
Thüringen. Sie billigte die von den Landesmedienanstalten
für das Vergabeverfahren erarbeiteten Eckpunkte, die
sicherstellen sollen, dass die Einführung in allen Ländern
unter denselben Voraussetzungen und Bedingungen und damit bundesweit
einheitlich erfolgt.
Die TLM wird die für Thüringen
zur Verfügung stehende Kapazität umgehend ausschreiben,
wenn der gemeinsame Ausschreibungstext unter den
Landesmedienanstalten abgestimmt ist. Beginnen wird das
DVB-H-Zeitalter in Thüringen Ende des Jahres oder im Laufe des
Jahres 2008. Zuerst wird die Landeshauptstadt Erfurt versorgt. Dann
werden ab 2009 die Städte Jena und Gera folgen.
DVB-H hat
gegenüber dem bereits in Betrieb befindlichen, auf der DAB-Norm
aufbauenden DMB-H die vierfache Übertragungskapazität. Das
bedeutet, dass 16 Fernsehprogramme verbreitet werden können. Da
bei der Fernsehversorgung über Handys und Handhelds neue Akteure
(Mobilfunker) und Funktionen (Plattformabwicklung) auftreten, das
Medienrecht dafür aber noch nicht gerüstet ist, erfolgt die
DVB-H-Einführung als dreijähriges
Erprobungsprojekt.
INFO: Thüringer
Landesmedienanstalt
Steigerstraße 10, 99096
Erfurt
Fon: 03 61/2 11 77-0,
Fax: 03 61/2 11 77-55
E-Mail: mail@tlm.de

Andreas Fuhlisch wird neuer
Geschäftsführer bei RMS
Hamburg - Andreas
Fuhlisch tritt spätestens am 1. August in die
Geschäftsführung von Radio Marketing Service ein. Er
übernimmt im Laufe des Herbstes die Position des Sprechers der
Geschäftsführung beim Hamburger Radiovermarkter. Er folgt
auf Wilfried Sorge, 63, dessen Vertrag Anfang 2008 ausläuft. Der
gelernte Verlagskaufmann Andreas Fuhlisch (38) kommt vom Bauer
Verlag, wo er die letzten sechs Jahre Geschäftsleiter der Bauer
Media KG war.
INFO: RMS Radio Marketing
Service GmbH& Co.KG
Moorfuhrtweg 17, 22301
Hamburg
Fon: 040/2
38 90-600, Fax: 040/2 38
90-690

MusicTrace ermittelt Airplay Charts
in der Schweiz
Erlangen - Seit einem Jahr bietet
MusicTrace ihre Airplay Monitoring Dienstleistungen in der Schweiz
an.
Die Ernennung zum offiziellen Ermittler der Airplay Charts
für die IFPI Schweiz vor einem Jahr war für die MusicTrace
GmbH der Startschuss für die Erschließung des Schweizer
Marktes. Ausschlaggebend für die Entscheidung der IFPI Schweiz
war neben dem attraktiven Preis auch die zum Einsatz kommende
Technologie, die eine Erweiterung des Chartpanels um zahlreiche
Radioprogramme ermöglichte und somit zu einer noch genaueren
Abbildung des Musikmarktes führt.
Neben den Mitgliedern
der Schweizer Landesgruppe der IFPI arbeiten auch zahlreiche
Radiosender und Independent Labels mit den Daten, die über weit
mehr als 50 Radio- und Musik TV-Programme erhoben werden. Auch
Indie-Labels wie zum Beispiel Auenland Records lässt ihre
Neuerscheinungen durch MusicTrace in der Schweizer Radiolandschaft
überwachen.
Andreas Meier, Musikchef bei Radio 24:
„Die Aktualität der Informationen ist für mich
unverzichtbar für die Sendeplanung. Jetzt kann ich bereits
frühmorgens überprüfen, welche Titel Hitpotential
haben. Das ist super!"
INFO: Dipl.-Ing. Frank
Siebenhaar, MusicTrace GmbH
Am Weichselgarten 3,
D-91058 Erlangen
Fon: +49 (0)9131 616653-11 ,
Fax: +49 (0)9131 616653-66
E-Mail:
sbn@musictrace.de

Unsere früheren Meldungen finden
Sie im RadioWeb-NEWS-Archiv
Falls Sie eine Pressemitteilung, eine interessante Nachricht
(oder Gerücht, das wir nachprüfen können) für uns
haben, schreiben Sie uns. Vergessen Sie bitte nicht, Ihren Namen,
Ihre Email-Adresse und Telefonnummer (für Rückfragen) in
Ihrer Mitteilung mit anzugeben. Ohne diese Angaben nehmen wir keine
Meldungen auf.
Für Ihre Meldung klicken Sie hier:
Top
Home | Free
Email | Kontakt | Gästebuch
| Markt | Inhalt
| Impressum
Radiosender | Organisationen
| News | Links | Mediaforschung
| Jobs | Service
Copyright © 1997-2009 AVIMEDIA - Akos Vida
marketing & communication,
München.